Jede Webseite, jeder Blog, steht und fällt mit der Qualität der Texte, welche den Besuchern auf dieser zur Verfügung gestellt werden. Hierbei spielt nicht nur der qualitativ hochwertige Inhalt der Webtexte, sondern auch deren Gestaltung in Bezug auf den Aufbau und die Gliederung der einzelnen Abschnitte eine sehr große Rolle. Heute wollen wir dem Geheimnis erfolgreicher Webtexte auf den Grund gehen, wie Webtexte im Idealfall aufgebaut und gegliedert werden sollten, damit die Leser der Website sich damit wohl fühlen. Egal ob Blog oder andere Website, für erfolgreiche Webtexte gibt es einige Tipps.
Grundsätzlich gestalten sich erfolgreiche Webtexte in Bezug auf den Textaufbau und im direkten Vergleich zu Texten, die beispielsweise in Printmedien veröffentlicht werden, sehr abweichend, was in erster Linie auf das spezielle Leseverhalten der Internetnutzer zurückzuführen ist.
Aufgrund der Fülle an Informationen, welche das Internet heutzutage bietet, bemüht sich ein Leser in den meisten Fällen nicht, jeden einzelnen Text komplett durchzulesen, sofern er die gesuchten Grundinformationen nicht bereits beim “überfliegen” des ersten Abschnittes oder der Überschrift der Webtexte vorfindet. Ist dies nicht der Fall, so klickt der Online-Leser sehr schnell weiter und verlässt die Website, ohne den mühsam verfassten Webtext überhaupt nur im Ansatz durchzulesen. Dieses spezielle Leseverhalten wird häufig auch als Scannen eines Webtextes bezeichnet.
Doch wie kann nun ein Texter oder Blogger die Besucher seiner Seite zum kompletten Durchlesen seiner Webtexte veranlassen? Das Geheimnis hierfür liegt im Aufbau der Webtexte, welcher speziell auf das Leseverhalten der Internetnutzer ausgelegt wird. Hier nun ein paar Tipps, die Webtexte erfolgreich gestaltet werden können:
In erster Linie sollte der Autor seine Webtexte mit einer aussagekräftigen Headline (Überschrift) versehen, die das Grundthema des Artikels bereits in einem kurzen Satz aufgreift. Mit der Überschrift steht und fällt der Erfolg der Webtexte, denn viele Online-Leser interessieren sich fast ausschließlich nur dafür. Passt die Überschrift nicht zum gesuchten Thema, tschüss… Dieses Verhalten fängt schon in der Suchmaschine an und endet auf der eigenen Website. Die Headlines bzw. Überschriften sind das A und O erfolgreicher Webtexte. Sie müssen zum Thema passen, das Gesuchte repräsentieren sowie auch generell die Leser ansprechen.

Tipps für erfolgreiche Webtexte
Im Anschluss an die Headline folgt dem Webtext der Teaser, welcher eine kurze Zusammenfassung des kompletten Webtextes beinhaltet und im Idealfall nicht länger als drei bis vier Sätze sein sollte. Die meisten Webseiten verzichten komplett auf solche Teaser, die wir zum Beispiel auch aus der Tageszeitung kennen. Diese kurze Zusammenfassung ermöglicht es dem Leser, ohne groß in den ganzen Text einzusteigen, zu entscheiden, ob dieser Webtext für ihn lesenswert ist. Der Tipp ist hier eine kurze Zusammenfassung des Inhalts des Textes zu erstellen, der den Leser fesselt und ihn so zum Lesen des gesamten Textes animiert. Gerade längere Webtexte sollten auf einen solchen nicht verzichten, denn lange Texte haben die Hemmschwelle der Zeit … und Zeit ist heutzutage leider Mangelware. Sind die Webtexte aber richtig interessant, dann nimmt sich der Leser gerne die Zeit.
Unter dem Teaser folgt der eigentliche Inhalt des Webtextes, der sogenannte Content oder Fließtext. Je nach Länge des Webtextes, empfiehlt es sich, diesen in mehrere, gut ersichtliche Abschnitte mit jeweils einer Leerzeile zu unterteilen und gegebenenfalls pro Abschnitt eine Zwischenüberschrift (Subheadline) einzufügen, die wiederum den Inhalt des darauffolgenden Abschnitts kurz zusammenfasst. Texte mit mehreren Überschriften, passend zum jeweiligen Inhalt der folgenden Absätze, sind in der Regel wesentlich leichter zu lesen als Webtexte, die einfach nur in Absätze unterteilt sind. Zwischenüberschriften führen die Leser auch durch erfolgreiche Webtexte.
Das Wichtigste bei dieser Gestaltungsform für leserfreundliche und erfolgreiche Webtexte stellt das “Einfangen” des Lesers mithilfe der Headline und des Teasers dar, der daher grundsätzlich so verfasst werden sollte, dass im Leser die Neugier auf den kompletten Webtext zum Leben erwacht und er diesen daraufhin bis zum Schluss durchliest.
Auch empfiehlt es sich die Webtexte grundsätzlich nicht zu lange zu gestalten, denn das Internet ist ein schnelllebiges Medium, bei dem nur die wenigsten gerne und häufig Webtexte in Romanform konsumieren. Längere Texte können auch gut als Serie in mehrere Artikel aufgeteilt werden.
Bild: @ Alex Bramwell – Fotolia.com
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